Naturheilpraxis

Was kann Ayurveda?

Ziel der ayurvedischen Therapie sind

1. Erhalt der Gesundheit
2. Beseitigung von Krankheit
 
Im Ayurveda geht es darum, das körperliche, geistige und seelische Gleichgewicht zu erhalten bzw. wieder herzustellen.
 
Bei Krankheit wird die Ursache in einer Störung des Gleichgewichts dieser drei Ebenen angesehen. Im Ayurveda setzt die Behandlung an der Ursache an.

Die Entstehung von Krankheiten wird im Ayurveda in 6 Stadien eingeteilt. Krankheit – wie wir sie in der Schulmedizin verstehen - entspricht dabei dem fortgeschrittenen 5. Stadium. Die Krankheit entsteht über eine längere Zeit und durchläuft mehrere Stadien bevor sie in der Schulmedizin wie sie bei Bluthochdruck nachweisbar oder wie bei Hautproblemen sichtbar wird.

In diesen ersten 4 Stadien ist eine Entwicklung hin zur Erkrankung für einen Ayurveda Therapeuten oder Ayurveda Arzt bereits frühzeitig erkennbar. Aufgrund der diagnostischen Möglichkeiten lassen sich im Ayurveda bereits Dysbalancen wie beispielsweise Schlafstörungen, Verdauungsprobleme und Schmerzen ursächlich bereits im 1. Stadium zu ordnen und leicht korrigieren. Auch in den Stadien 2 und 3 ist eine Umkehr noch leicht möglich.

Bei Dysbalancen werden individuelle, konstitutionsstärkende Empfehlungen zur gesunden Lebensweise und Ernährung oder auch einige Ölanwendungen gegeben. Aus Gründen eine Krankheit frühzeitig vermeiden zu können, wird im Ayurveda der Gesundheitserhaltung sehr grosse Bedeutung beigemessen. Ayurveda fördert die Selbstverantwortung des Menschen für seine Gesundheit.

Liegt eine Erkrankung vor, werden zusätzlich stärkende ayurvedische Therapien zur Reinigung empfohlen, um die Balance wieder herzustellen. Häufig kommen Ölmassagen und Ölgüsse mit medizinierten Ölen zur Anwendung, die eine tiefe Entspannung und Reinigung von Körper und Geist bewirken. Im Ayurveda wird die Krankheit behandelt und der Patient gestärkt.

Bei Krankheiten und chronischen Leiden kann die ayurvedische Therapie heilend oder lindernd eingesetzt werden, auch begleitend zur Schulmedizin.